Die durchschnittlichen Goldnotierungen gaben von
rd. 1.250 $ im Januar 2015 auf rd.1.068 $ im Dezember
2015 nach. Einem vielversprechenden Start zu
Jahresbeginn folgte ein kontinuierlicher Preisrückgang –
der im Wesentlichen der deutlichen Zurückhaltung von
Investoren ggü. dem Vorjahr zuzuschreiben ist.

Eine Kehrtwende in der Preisentwicklung trat durch die
Terroranschläge in Europa Ende 2015 und Anfang 2016
und durch die geopolitischen Spannungen ein, als
Anleger Gold wieder einmal als „sicheren Hafen“
endeckten.

Die Minenproduktion von Gold stieg im 7. Jahr in Folge
um 1% auf 3.158t. Die relativ niedrige Wachstumsrate
ist hauptsächlich auf einen deutlichen Rückgang in
China zurückzuführen. Die Goldförderung sank hier
zum ersten Mal in neuer Zeit – als Ergebnis niedrigerer
Goldpreise, die vor allem kleinere, unrentable Minen
zur Aufgabe zwangen.

Ausgeglichen wurden die dortigen Produktionseinbußen
durch Zugewinne in Nordamerika, dessen Erzeugung
auf den höchsten Stand seit 2001 stieg.

 


Angebotstatistik für Gold 2014/2015
(Angaben in t)
2014 2015
Bergwerksproduktion 3.131 3.158
davon:
China
478 458
Australien 274 276
Russland 248 252
USA 209 216
Peru 173 176
Kanada 152 159
Süd-Afrika 159 151
Quelle: Gold Fields Mineral Services,
Thomson Reuters

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